© Elfriede Hanf

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Kurzvita
Elfriede Hanf, wohnhaft in Mainz
hat viele Jahre als Sekretärin gearbeitet. Jetzt genießt sie
ihren wohlverdienten Ruhestand. Sie macht ein wenig Hausmusik und
schreibt gerne Gedichte. Alles, was sie bewegt,
findet sich in ihren Werken wieder, ob ernst... oder heiter.


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Zeitfenster

Du selbst bis immer der eigene Regisseur
wie Dein Leben weiter geht,
wenn die Sonne scheint – wenn ein Sturm mal weht!

Nehme Beides mit einem Verstehen an,
denn Du weißt, dass sich alles
ganz schnell ändern kann.

Sind die Scheiben Deines Zeitfensters
wieder einmal beschlagen,
beantwortet niemand Deine,
für Dich so wichtigen Fragen,
dann versuche, diese Scheiben selbst zu putzen,
nur das ist für Dich zum eigenen Nutzen!

Der Durchblick zu Deinem Zeitfenster
lässt Dich wieder alles klarer sehen.
Du siehst,
die Sonne scheint wieder, alles wird wieder besser gehen!

07.12.11 E. Hanf


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Vergesst eure Träume nicht!!

Pflanzt eure Träume ein, dann werden sie wachsen
und bleiben nicht klein!
Erst zeigt sich ein dünner Zweig mit kleinen Blüten
diese muss man sorgfältig hüten!

Dann könnt er ihn weiter wachsen sehen euren Traum,
...er entwickelt sich als starker Baum!

Zwar müssen sich auch starke Bäume hin und wieder beugen,
wenn wir wieder böse träumen.
Doch diese Träume ziehen vorbei
und der starke Baum schüttelt sich von Kummer und Sorgen frei!

Und wir umfassen liebevoll unseren Baum,
und halten ganz fest unseren Traum!

23.10.2011 E.Hanf

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Traurigkeit

Traurigkeit mich umfangen hält,
was ist das für eine Welt, die mich so traurig macht,
hätte doch so gerne mal wieder gelacht.

Doch ich weine, Tränen laufen über mein Gesicht,
ich bin unendlich traurig, siehst man denn das nicht?
Man sagt, ich wäre ein starker Mann,
der viel weiß und manches kann!

Nach außen trage ich eine Maske die lachen kann,
meine Traurigkeit sieht man mir nicht an!
Gebe Ratschläge für andere,
nur für mich fällt mir keiner ein,
ich bin nicht stark, ich fühle mich allein und klein!

Bin innerlich zerrissen,
meine Seele schwingt nicht mehr wie sie schwingen soll,
meine Seele schwingt traurig, sie schwingt in Moll!

2.12.11 E. H.

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Ja, so ist es!

Werner der eitle Pfau,
betrügt oft seine schöne Frau!

Jetzt wird sie Mutter, man sieht es schon,
Werner ist schon stolz – auf einen Sohn!

Er spreizt seine Federn, damit es alle seh`n!
Ich werde Vater, ja das ist schön!

Und dann war es so weit, das Kind kam an,
doch er war nicht der Vater,
sondern ein schwarzer Mann!

So spielt das Leben, sehr oft verrückt,
ja, auch Werner hat nicht immer Glück.

E. Hanf, 27.10.1997


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