© Dagmar Hallerbach

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Kurzvita Mein Name ist Dagmar Hallerbach. Geboren wurde ich am 11.12.1968 in Bremen.
Seit meiner frühen Jugend schreibe ich Gedichte, Kurzgeschichten und Märchen.
All meine Werke sind Spiegelbilder meiner Seele.


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Der Fluss des Lebens...

Der Fluss des Lebens
Er strömt dahin
Er sucht sich seine Wege
Und umströmt so manche Hindernisse
So wie es ihm von der Natur ist vorgegeben

Der Fluss des Lebens
Er mündet hier und dort an Stellen
Die man nicht für möglich hält
Auch endet er manchmal dort wo es einst begann
Und so schließen sich die Kreise dann und wann

Der Fluss des Lebens
Er beginnt nun wieder dort
Wo er einst unterbrochen wurde
Wo er gestoppt von harter Hand
Und gehemmt war für lange Zeit sein Fluss

Jetzt kann er wieder fließen
Doch nur langsam findet er sein Bett
Noch ist er nur ein feiner Rinnsal
Doch ahnt man schon den Strom
Und kann ihn langsam fühlen

Der Fluss des Lebens
Er darf nicht mehr unterbrochen werden
Und sollte es doch einst geschehen
So suche an der Quelle
An der er einst entsprang

Hier wirst du dann die Gründe finden
Die zu seinem Versiegen führten
Und neue Quellen werden sich ergeben
Und mit neuer Kraft kann er nun entspringen
Und so geduldig seiner Wege gehen

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Ganz unten - Ganz oben... Manchmal bin ich
Eine Seele
Mit Sehnsucht nach Geborgenheit
Eine Träne
Geweint aus Verzweiflung
Haut
Die gestreichelt werden mag
Manchmal bin ich ganz unten
Dann fühle ich mich einsam, hilflos und leer

Manchmal bin ich
Ein Geschenk
Das sagt ich denke an dich
Ein Lächeln
Das anderen Freude schenkt
Eine starke Hand
An der sich jemand festhalten kann
Manchmal bin ich ganz oben
Dann tanze, singe und lache ich

Wie gut ist es doch das einem
Ganz unten
Auch immer ein
Ganz oben folgt

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Augenblicke

Manchmal
Für einen Augenblick
Mitten im Trubel des Alltages
Halte ich ein
Schließe für einen Augenblick meine Augen
Und auch meine Ohren
Und für diesen einen Augenblick
Bin ich dann glücklich

Ich bin nicht mehr allein
Denn ihr seid alle da
Ihr haltet meine Hände
Und glaubt an mich
Ihr gebt mir neuen Mut
Zum Leben neuen Lebensmut

Und dann plötzlich
Bin ich wieder mittendrin
Im Trubel und der Hektik
Meines Alltags
Meine Augen sind wieder geöffnet
Und die Ohren hören wieder
Doch ich war glücklich
Zumindest für diesen einen Augenblick

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Die Stille

Gestern sah ich die Stille
Körper – und auch Formlos stand sie vor mir
Wehend in den Baumkronen
Auf der Vögel schwingen
Dahin geflogen kam sie an mir vorbei

Ich versuchte sie zu fassen
Doch welche Narrheit
Ich sah sie nur für einen kurzen Augenblick
Doch ich erkannte sie sofort
Ich wusste einfach dass sie es war

So selbstherrlich leuchtend und glitzernd
Frohlockend und dem Nichts huldigend
Einmalig verliebt in die Bäume und den Wald
Ja, da erkannte ich sie gleich

Die Ruhe in mir selbst
Sie hätte grenzenlos sein können
Würde ich mich ihr doch nur ganz hingeben können
Doch dazu bin ich wohl zu irdisch
Und dazu bin ich auch zu wenig – Baum

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My Dream

Phantasie
Gemalte Träume
Fliegt nicht davon

Bunte Worte
Schillernder Ton
Ich höre
Ich sehe
Und träume allein

Ich hätte gern
Ein Cabrio
Den Fahrtwind
Und das Tempo genießen

Ich hätte gern
Die schönsten Blumen
Die auf Erden sprießen

Ich hätte gern
Vom Himmel den schönsten Stern
Die zarteste Wolke
Um darauf zu schweben

Nein -
Ich will nur eines
Ein sorgenfreies Leben leben

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